Genuine Suzuki Parts
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Genuine Honda parts
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Vintage and classic parts
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Yamaha genuine parts
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Genuine Kawasaki parts!
Kawasaki classic and vintage models
HONDA CLASSICS
Wenn wir heute auf leistungsstarken Bikes mit Vierzylinder-Motoren fahren, verdanken wir das auch ihr. Denn mit der Honda CB 750 Four, die auf dem Autosalon in Tokio 1968 wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlug, begann die Massenproduktion von Getrieben mit mehreren Zylindern, die bisher entweder in kleinen Auflagen oder für den Rennsport gefertigt worden waren. Ihr technisches Niveau und ihre nie dagewesene Zuverlässigkeit waren im Vergleich mit den dennoch erstklassigen amerikanischen, englischen und italienischen Bikes eine absolute Neuheit. Die Four bot dem breiten Publikum einen Vierzylinder-Reihenmotor mi steuerung, der um einiges ruhiger lief als die von der Konkurrenz angebotenen Lösungen jener Zeit. Diese verließen sich noch auf Stößelstangen und Kipphebel, die einer extrem aufmerksa men Wartung bedurften. Die äußerst selten auftretenden mechanischen Probleme waren der Verwendung hochwertiger Materialien, der äußerst präzisen Verarbeitung sowie modernsten Produktionsprozessen zu verdanken. Mit ihren 67 PS und 8.OOO Umdrehungen brachte es die Four auf stolze 19O km/h und wurde in kürzester Zeit zu einer Legende auf zwei Rädern, die sich zwischen 1969 und 1978 weltweit circa 60O.OOO Mal verkaufte. Auch heute noch, viele Jahr zehnte später, hebt sich die Vierzylinder von Honda durch eine benutzerfreundliche Lenkung, leichte Führbarkeit und, dank der vorderen Scheibenbremse, akzeptable Bremsleistung aus
YAMAHA CLASSICS
sich einen Namen in der Enduro-Entwicklung zu machen, wenn man bei Null anfängt, ist nie ganz einfach. Nicht einmal dann, wenn man Yamaha heißt und (Mitte der Siebziger) bereits zu den festen Größen im internationalen Motorsport zählt. Und dennoch, mit ein wenig Orientierung an BSA und Ducati, zau-bert die Marke mit den drei Stimmgabeln eine echte Überraschung aus dem Hut: die XT 50O. Das X steht für Viertakt und das T für Trail. Es ist der Beginn einer glorreichen Dynastie, die in wechselnden Ausführungen bis heute fortleb Als sie 1976 über den Markt hereinbricht, schätzt man sie sofort für ihre fast nicht vorhandene Vibration und die Warmstarts, die einem hinuntergehen wie Öl. Beides Eigenschaften, die bei einem Einzylinder zu diesem Zeitpunkt extrem schwierig zu finden sind Ihre sprichwörtliche Zuverlässigkeit (32 ps bei 6.500 Umdrehungen) zusammen mit einer stabilen Leistung und reduziertem Gewicht (40 kg) machen die XT 50O zu einem hervorragenden Geländebike. Der transalpine Fahrer Cyril Neveau ahnt dies und gewinnt 1979 die extrem harte, zwischen Frankreich Algerien, Niger, Mali und Senegal ausgetragene Paris-Dakar Rallye. Seitdem trägt der Ahnenbaum der XT Immer neue Früchte. Heute heißen sie Ténéré und Super Ténéré. Aber das ist eine andere Geschichte
SUZUKI CLASSICS
Anfang der Siebziger machen sich die japanischen Maxi-Bikes zwischen Schlaghosen und wallenden Mähnen dazu bereit, den europäischen Markt zu erobern. Für die anderen Hersteller lassen sie nur Krümel übrig. Während Honda und Kawasaki allerdings mit ihren CB 750 Four und Mach III in die Geschichte des modernen Motorsports eingehen, steht Suzuki bis 1972 nur daneben und schaut zu. Allerdings bereitet sie dabei ihren großen Schlag vor: die GT 750 soll, so der Wunsch ihrer Ingenieure, ein Mittelding zwischen den Kawa-Leistungen und der Fahrbarkeit von Honda werden. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Komfort, vor allem, um den Geschmack der amerikanischen Biker zu treffen.
KAWASAKI CLASSICS
Um der Vormachtstellung von Honda besser begegnen zu können, bittet der amerikanische Kawasaki Importeur das Hauptwerk Ende der Sechziger um die Entwicklung eines schnellen Bikes mit 2-Takt-Motor und ausgeprägtem Wheelie-Hang! Heutzutage mag man darüber schmunzeln, aber die erstaunten Gesichter der Techniker die sich nichtsdestotrotz eifrig an die Arbeit machen, kann man sich dennoch gut vorstellen. Von den drei Triebwerken (alles 2-Takter), die der Mechaniker Takao Horie vorschlägt, gewinnt schließlich ein Dreizylinder-Reihenmotor verhältnismäßig günstig in der Produktion und kräftig genug, um den Kunden eindrucksvoll den mächtigen Hubraum von rund 500 cc schmackhaft zu machen. Der Überhitzung und niedrigen Takt- geschwindigkeit des Hauptzylinders Probleme, die nie ganz gelöst werden konnten begegnet man bei Kawasaki mit federgehaltenen Spezialsegmenten, die recht anfällig sind. Dennoch ein Ergebnis der Extraklasse: der Dreizylinder bringt es mit seinen 60 ps auf 8.ooo Umdrehungen Dabei verbraucht er Unmengen an Luft-Benzin-Gemisch und geht bei offenem Gas ab wie ein Kampfjet. Der Name Mach III passt genau, allerdings muss noch an der Gewichtsverteilung gearbeitet werden: der Motor wird zurückgesetzt und dann steigt die Kawa endlich mit schon fast bedrohlicher Leichtigkeit in den Himmel. Schade nur, dass Rahmen, Federung und Bremsen nie wirklich auf der Höhe der anderen Komponenten waren. Trotzdem hat sich die Kawasaki 50O Mach Ill ihren Platz in der Hall of Fame des modernen Motorsports definitiv verdient!
RH Spritzlacke